Energie- und Klimakonzept

Energie- und Klimakonzept für Limburg

Energie- und Klimaschutzziele durch kommunales Handeln realisieren

In Anbetracht des durch den Menschen verursachten Klimawandels will die Bundesregierung die CO2-Emissionen bis 2020 im Vergleich zu 1990 um 40 % reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen sind die Verringerung des Energieverbrauchs durch eine verbesserte Energieeffizienz und die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien an der Energieerzeugung die wesentlichen Handlungsfelder. Die Erreichung der Ziele der Bundesregierung kann nur durch aktives Handeln auf kommunaler Ebene erreicht werden. Energie- und Klimakonzepte bilden dafür die Grundlage.

Wie wurde das kommunale Energie- und Klimakonzept erarbeitet?

Das Energie- und Klimakonzept für Limburg wurde von der EVL beauftragt und zusammen mit der Stadt Limburg, der Thüga AG sowie dem Leipziger Institut für Energie entwickelt.

Bürgermeister Martin Richard und die Geschäftsführung der EVL erwarteten von dem Energie- und Klimakonzept für die Stadt Limburg eine fachlich fundierte Analyse von Maßnahmen zur umweltfreundlichen Energieerzeugung sowie zur Energieeinsparung bei den Haushalten, den städtischen Liegenschaften, dem Gewerbe und der Industrie. Wichtig hierbei war auch die wirtschaftliche und politische Umsetzbarkeit. Daher wurde auch die Frage berücksichtigt, mit welche Investitionen beispielsweise in Wärmedämmung, Heizungssysteme und Energieerzeugungsanlagen zu rechnen ist.

Die Erarbeitung des Konzeptes unterteilte sich in 3 Phasen.
In der ersten Phase wurden die Energieverbräuche und daraus resultierende CO2-Emissionen in privaten Haushalten, Industrie und Gewerbe sowie städtischen Liegenschaften erfasst. Hierzu wurde, mit Hilfe aller verfügbarer Daten, eine Zeitreihe ab 1990 erstellt (Energie- und CO2- Bilanz).
Das Energie- und Klimakonzept soll Grundlage für kommunale Planungen für einen Zeitraum von etwa 10 Jahren sein, daher wurde ermittelt, wie sich der Energieverbrauch innerhalb dieses Zeitraumes entwickelte (Trendentwicklung).

In der zweiten Phase des Projektes wurden Einsparpotenziale in den jeweiligen Verbrauchssektoren und Ausbaupotenziale für erneuerbare Energien innerhalb des Stadtgebietes ermittelt und zusammengetragen.

In Phase 3 wurden zwei weitere mögliche Entwicklungspfade (Szenarien) erarbeitet. Diese Szenarien konnten unterschiedlich definiert werden und sich beispielsweise an Einsparzielen der Bundesregierung, des Bundeslandes oder der Stadt orientieren. Die Pfade sollten ein Wegweiser für künftige Anstrengungen sein.

Nach Abschluss der Phasen wurde das Energie- und Klimakonzept Ende 2013 durch die Stadtverordneten- versammlung verabschiedet.

Zur Umsetzung der im Konzept beschriebenen Maßnahmen werden Instrumente und Strukturen beschrieben, mit denen diese schließlich umgesetzt werden können. Auch eine Kontrolle der Umsetzung ist darin berücksichtigt.
 

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